Eriks Pathfinder - Rise of the Runelords

Der Weg nach Distelkrone und das Dickicht

Mensch bzw. Elf ist des Flach hier...

Ein Tagebucheintrag von Vlad:

Morgenstund hat Pferde unterm Arsch

Voller Tatendrang haben wir uns mit der ersten Morgendämmerung beritten auf gemacht die Distelkrone zu erkunden. Am Tor haben wir uns noch kurz von den diensthabenden Posten verabschiedet um darauf unseren Rössern die Sporen zu geben. Alle haben sich bestens im Sattel gehalten sogar Keldian, unser ¨rundlicher¨ Zwerg ist anscheinend Sattelfest. Wer weiß möglicherweise hat er auch Nachhilfe von Nicolai bekommen.

Da soll ein durchkommen möglich sein?

Erstaunlich schnell kommen wir dem Dickicht der Distelkrone näher, nicht einmal 2 Stunden benötigen wir auf unserem entspannten Ritt ehe sich ein wahrhaft wüstes Gewirr aus Brombeer-, Efeu- und Weinranken zwischen Schlehen- und Schwarzdornbüschen vor uns auftürmt. Vereinzelt stehen auch mächtige vom meergezeichnete Eichen in diesem Wust. Wie sollen wir da drin irgendetwas finden oder überhaupt durchkommen?!?

Nach einer kurzen Lagebesprechung verstecken wir unsere Pferde an einer geschützten Stelle und machen uns an die Untersuchung dieser grünen Wand. Das Meer ist schon deutlich zu hören und auch zu riechen und schmecken. Nicolai und ich finden einen winzigen, kaum erkennbaren Eingang in dieses Gewirr, dank dem technischen Sachverstand von Nicolai ist der Öffnungsmechanismus schnell entdeckt und überwunden.

Kopf einziehen! Zwerge ausgenommen…

Alle haben nocheinmal tief durchgeatmet, denn außer Keldian ist diese zu erwartende Enge keine schöne Aussicht. Durch den Eingang gelangen wir in eine Art Pflanzenhöhle, denn der Himmel ist über uns nicht einmal zu erahnen, so dicht sind die Ranken gewachsen. Und diese geringe Höhe gehört echt verboten,  unbequemer geht es kaum und Rückenschmerzen am Abend schon vorprogrammiert bei unseren ¨älteren¨ Mitstreitern.
Glücklicherweise treffen wir hier nicht direkt auf eine Schar Goblins, die hier absolut im Vorteil sind.
Wir verlassen diese Höhle in östlicher Richtung, von dort aus ist das Meer am besten wahrzunehmen. Allerdings bleibt auch hier die Höhe deutlich beschränkt und außer einem kurzen Blick die Steilküste hinunter auf der hier schäumende Meer, es scheint hier eine Höhle in den Felsen gespült zu sein, gibt es keine Möglichkeit dem Wasser näher zu kommen. Da wir keinen Grund für einen Rückzug sehen wenden wir uns nach Norden weiter in das Dickicht. Über eine abenteuerliche Wegekonstruktion kommen wir zu einem Spähposten, der allerdings verlassen ist. Mensch das Strecken hier tut richtig gut. Weiter im Norden können wir die Insel der Distelkrone im Meer liegen sehen. Diese wirkt wie ausgestanzt mit ihrer meterhohen Steilküste, absolut uneinnehmbar vom Wasser aus. Da hat jemand wirklich taktischen Sachverstand bei der Auswahl des Standortes gehabt. Im Westen ist eine Hängebrücke als luftige Verbindung zu sehen. Leider geht es hier nicht weiter, sodass wir uns wieder in die Enge unter dem Gestrüpp quetschen müssen.

Goblinflüchtlinge gefunden

Der nächste Gang führt uns wieder etwas vom Ufer weg. Zuerst wirkt es auch hier wie ausgestorben bis Tyodar östlich in einen Kessel schaut und dort eine Gruppe verhärmter Goblins erblickt. Normale Goblins sind schon wenig furchteinflößend, es sei denn sie kommen in massiver Überzahl, aber diese Kerle sind wirklich mitleiderreigend. Ein wenig behindert uns zuerst die geringe Höhe sowie der schmale Zugang, aber letztendlich war es nicht mehr als ein wenig Sport. Sicherheitshalber haben wir eine dieser armseligen Kreaturen gefangengenommen um unser Wissen über diesen Ort zu vertiefen. Kam allerdings nicht viel bei rum, da es lediglich ehrlose Flüchtlinge sind und keine Informationen der heimischen Goblins erhalten haben. Ein Fluchtversuch ist gemeinschaftlich von Tyodar, dank eines magischen Geschosses und mir mit meinem wiederkehrenden Rasiermesser vereitelt worden. Keiner von uns mag Alarme, außer wir geben ihn…

Rauschendes Wasser in der Tiefe

Nach der freundlichen Befragung unseres Gefangenen ist es an der Zeit nachzusehen wohin der Ausbrecher denn nun hinwollte. Weiterhin flache Gänge führen uns an einem tiefen Schlot vorbei an dessen Grund wir das Meer brodeln hören können. Da keiner von uns so wahnsinnig ist da freiwillig hinab zusteigen kommen wir an eine weitere Verzweigung wo wir die Wahl Süden, also wieder raus, oder Norden in Richtung Brücke haben.

Das sind aber hässliche Hunde und ein hübsches Spieltier

Da diese Wahl in unserem frohen Mut nur eine hypotetische ist wenden wir uns direkt nach Norden. Durch ein schmales Loch in dem Wüst schleiche ich mich nach Norden und erblickt neben dem hellerwerdenden Pfad nach nordwesten direkt in eine Art Hundezwinger, in dem 4 Goblinhunde einzeln an Pfählen angekettet sind. Ein fürchterliches Gebell und Geknurre wir von diesen angestimmt sobald ich in ihr Blickfeld gelange. Leider werfe ich die von Nicolai geistesgegenwärtig gereichte Salami außer ihre Reichweite, wodurch sie noch weiter angestachelt werden in ihrem Getöse. Da sollen sich mal lieber Keldian und Nicolai drum kümmern, mir schauen die arg gefährlich aus.
Also will ich mich vorsichtig am Rande entlang in Richtung des helleren Ganges schieben als ich plötzlich aus den Dornen heraus von einem garstigen Goblinwildhüter angegriffen werde.
Aua das musste so doch nicht sein. Für Hinterhalte bin doch ich zuständig!
Gewandt windet sich dieser Winzling zwischen den einzelnen Ästen und Ranken hindurch und ist absolut schwer zu treffen. Kaum hat er meinen ersten Streich mit dem Rapier pariert, pfeift er einmal laut und es kommt ein Prachtexemplar von einem Puma (Wie heißt das Ding nochmals?) um die Ecke gefegt und will auch auf mich losgehen als sich, Calistria sei Dank, Keldian an mir vorbei drängelt, sich dem ¨Kätzchen¨ in den Weg stellt und volle Kanone einen mit seinem geliebten Hammer auf die Nase gibt. Jault ganz schön auf des Viech, scheint Gogmurt nicht zu gefallen so wie der giftige Blicke in seine Richtung schickt.
Nico baut sich mit seiner Armbrust im Anschlag im Durchgang auf und Tyo hängt noch anscheinend etwas zurück, ist jedenfalls außer Sicht.
Auf Nicos bellenden Ruf ¨Platz da, Bumm, Bumm!¨ schiebe ich mich fix etwas zur Seite um seinen schwirrenden Bolzen möglichst zu entgehen.
Puh, grade so geklappt! Hat nicht viel gefehlt und ich hätte sein Sperrfeuer abbekommen…
Wütend stürzt sich Gogmurt in letzter Verzweiflung auch auf Hau-i-an, der seinen treuen Gefährten so trocken zu seinem nächsten Umhang verwandelt hat. Allerdings ist diese Tat ebenso erfolglos wie verzweifelt. Der gute Tyodar berkommt auch noch ein wenig Trainingspensum für heute, die angeketteten Goblinhunde sind einfach prädestiniert dafür.

Da ist aber eine schöne Brücke

Nun rücken wir weiter in Richtung des Lichtes am Ende dieses Gewirrs vor…

gogmurt.jpg

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progorkrom _Vlad_

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